Das Vokal-Quartett 'Pritcha'
Das Vokal-Quartett 'Pritcha'

 

Das Vokal-Quartett "Pritcha" ("das Gleichnis") des Gottesmutter- Klosters in Raifa besteht seit der Zeit des Wiederauflebens des Klosters im Jahre 1992.
Zum Repertoire des Quartetts gehören Werke der griechisch- ortodoxen Gesangkunst, russische Volkslieder und Romanzen, die "a capella" gesungen werden. Die künstlerische Bearbeitung der meisten Gesangwerke wird von den Mitgliedern des Quartetts selbst vorgenommen, auch die von Quartett- Teilnehmern selbst komponierte Werke sind im Repertoire enthalten.
Das Quartett nimmt regelmäßig an Gottesdiensten, aber auch an weltlichen Konzerten teil. Die Teilnehmer des Quartetts vertonten Dokumentarfilme für russische und ausländische Fernsehgesellschaften. Es wurden 4 Audioalben und einige musikalische Videoklips der russischen Volkslieder herausgegeben.
Das Quartett nimmt Einladungen zur Teilnahme an gemeinsamen und Solokonzerten nicht nur in Rußland, sondern auch im Ausland entgegen.

Die Teilnehmer des Quartetts:
  • Der Regent Sergij (Urenzew) (geb.1967) - 2.Tenor
  • A.Karasjov (geb.1962) - 1.Tenor
  • A.Rjabko (geb.1967) - Bariton
  • F.Garipow (geb.1965) - Baß

Teilnahme an Wettbewerben und Festivalen:

1997 - der 4.Allrussische Chöre-Wettbewerb "Die Singende Männerbrüderschaft" in Kaluga - 1.Preis.
1998 - das Allrussische Festival der Volkskunst, dem 850.Gründungsjahr Moskaus gewidmet - Diplom.
1998 - das 17. Internationale Festival der griechisch- ortodoxen Musik in Hainuwka (Polen) - Diplom, Gedenkmedaille des Festivals.
1998 - "2.Tage der russischen Kultur" in Belostok (Polen).
1998 - das Konzert zu Ehren des Mitglieds des englischen königlichen Hofes, der in Rußland weilte.
1999, März und Mai - Solokonzerte im Polytechischen Museum in Moskau.
1999, Mai - das Festival "Krakow begrüßt die Kirchenmusik", "Die Tage der russischen Kultur in Polen".
1999, Juni - das 11.Internationale Festival der griechisch- ortodoxen Musik in Rußland. Teilnahme am Abschlußkonzert des 7.Internationalen, dem großen Erzdiakon Konstantin Rozov gewidmeten Feiertags der diakonischen und Kirchenkunst in der Uspenskikathedrale des Novodevitchi- Klosters in Moskau.

Das Raifa-Kloster wurde im 16.-17.Jahrhundert gegruendet

Kontakt:

Telefon: (+007) (84371) 34101; 29259
(Zelenodolski-Bezirk, Republik Tatarstan, Rußland)
Fax: (+007) (84371) 37422
(bitte, mit dem Vermerk "für das Raifa-Kloster")

Andächtig vorgetragene Lieder vom Jesuskind
(Vier russische Mönche sangen in der Thomas-Morus-Kirche).
GIESSEN (bus). Gemeindemitglieder und Besucher lauschten andächtig dem Gesang von vier russischen Mönchen. Die Ordensbrüder des russisch-orthodoxen Klosters in Raifa bei der Stadt Kazan sangen in der Thomas-Morus-Kirche traditionelle russische Kirchen- und Volkslieder. Das Chorkonzert fand zur Feier der zehnjährigen Partnerschaft der Justus-Liebig-Universität mit der russischen Staatsuniversität Kazan statt.
Seit sieben Jahren gehören die vier jungen Mönche dem Männer-Kloster in Raifa an. Damals begannen sie gemeinsam mit zehn Ordensbrüdern, das fast 400 Jahre alte Kloster nach dessen starker Zerstörung in der Sowjetzeit wieder aufzubauen. Die Kirche der Anlage ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht, und die kostbarste Ikone in deren Besitz stellt die Mutter Gottes mit dem Jesuskind dar. Um diese Motive rankten sich die vorgetragenen Lieder.
Schon die Großeltern des Diakons und Dirigenten Sergij Urenzew leiteten einen Kirchenchor. Alexandr Karasjov sang den ersten Tenor, Aleksi Rjabko sang Bariton und Feodor Garipov den Bass. Der ungewöhnliche Gesang erfüllte die von warmem Kerzenlicht beleuchtete Kirche mit einer sehr feierlichen und andächtigen Atmosphäre. Zum Ende des Konzertes sangen die russischen Gäste noch ein Lied auf Deutsch, das sie erst am Tag zuvor erlernt hatten: Schuberts "Heilig ist der Herr". Jedoch ihrerseits erstaunt waren die vier Mönche, als das Publikum nach der Darbietung der religiösen Lieder kräftig applaudierte.
"Gießener Anzeiger", 4.11.1999.

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